Wir verwenden Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie unsere Webseite nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Zu unseren Datenschutzbestimmungen. Folgende Cookies akzeptieren Sie mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" (Weitere Informationen finden Sie in den Privatsphäre-Einstellungen):
Aktive Cookies:
Technische Google (Statistik) Facebook (Statistik)
Mehr Information
02841/603-0
Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr

Tecta - F51 Gropius Sessel

1922/23, im Bauhaus hat sich nach expressionistischen Anfängen eine vom »De Stijl« beeinflusste formal-geometrische Gestaltung etabliert, gestaltet Gropius sein streng kubisches Direktorenzimmer mit eigenen Entwürfen und solchen anderer Bauhäusler. Bücher und Zeitschriften finden in einer mäandernden Ablage Platz, Schreibtisch und Arbeitsstuhl ordnen den Raum geradlinig, eine vierflammige Soffittenleuchte akzentuiert die rektanguläre Umgebung.
Tecta F51 Sessel

Ergänzt wird das Ensemble durch den Gropius-Entwurf einer kubischen Sessel- mit Sofagruppe, die voluminöse Polster mit einer neuartigen Tragekonstruktion kombiniert. Diese Durchdringung von Volumen und Linearität erinnert an die gleichzeitigen Architekturprojekte von Gropius, besonders den Wohnhaus-»Baukasten im Großen«. Doch ist die Tragkonstruktion vor allem aus einem anderen Grund von Bedeutung.

Denn die Armlehnen kragen frei aus, und auch der Rücken erreicht nicht den Boden. Erst recht ohne Polster erweist sich diese Kragarmkonstruktion als Vorläufer der hinterbeinlosen Stühle wie auch, um 90° gedreht, als Vorwegnahme des Kufenhockerprinzips von Marcel Breuer 1925.

Tecta F51 Sessel